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AIDS-Hilfe im Kreis Soest e.V.

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Die AIDS-Hilfe im Kreis Soest gibt es jetzt seit 30 Jahren und der Verein sucht neue Vorsitzende: Dr. Ulrich Menges und Dr. Franziska Dokter wollen aufhören, aus persönlichen Gründen.
Beim Jahresempfang am 5. Februar 2018 in den Räumlichkeiten der AIDS-Hilfe dankten sie den Gästen für die Unterstützung in den zurückliegenden Jahren. Neue Kandidaten werden jetzt gesucht für die Mitgliederversammlung des Vereins im Juni. Menges zog eine positive Bilanz der Vereinsarbeit im letzten Jahr: Es gab unter anderem einen Projekttag am Börde-Berufskolleg, das Aktionshaus auf dem Weihnachtsmarkt zum Welt-AIDS-Tag und zahlreiche Präventionsveranstaltungen an Schulen in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt.
Für das laufende Jahr steht ein Termin schon einmal fest: Am 7. Juni wird es einen Vortrag geben über AIDS, HIV und weitere sexuell übertragbare Krankheiten. Die Chance auf ein langes Leben trotz positiver Diagnose seien immer besser, berichtete Menges von medizinischen Fortschritten: "Je früher sich jemand meldet, der von der Infektion weiß, umso besser sind die Chancen - daran hat sich nichts geändert."
Hanna Rose als hauptamtliche Mitarbeiterin und Angelina Wendrich als Mitarbeiterin für Büro und Verwaltung in der Jakobistraße 44a sind Ansprechpartnerinnen für alle, die Informationen zum Thema suchen - oder diskrete Beratung.
Im Anschluss an die Rede des 1. Vorsitzenden saß man noch gemeinsam zusammen. Für das leibliche Wohl war gesorgt.

Wir bedanken uns bei allen Gästen für ihr Erscheinen und werden unsere Arbeit mit dieser Unterstützung motiviert fortsetzen!

Der Philosophie-Kurs des Börde Berufskollegs hat am 25. Januar 2018 eine Spende von 250 Euro an die AIDS-Hilfe im Kreis Soest übergeben. Damit setzt der Kurs seine Unterstützung für die AIDS-Hilfe fort. Bereits seit mehreren Jahren machen die Jugendlichen immer am Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember mit einem Aktionstag im Schulfoyer auf die Krankheit aufmerksam und übergeben die Erlöse des Tages an die AIDS-Hilfe.

Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer begrüßte Schülerinnen des Kurses sowie Vertreter_innen der AIDS-Hilfe und des Kollegs zur Spendenübergabe als Gastgeber im Rathaus. Er würdigte damit den Einsatz der Jugendlichen dafür, dass die AIDS-Problematik nicht in Vergessenheit gerät. "Es ist vorbildlich, wie kontinuierlich die Schüler_innen des Philosophiekurses sich diesem Thema Jahr für Jahr widmen", sagte Ruthemeyer und dankte auch den beteiligten Lehrerinnen des Berufskollegs, Lisa Knevels und Jana Kluge.
Die Aktion des Philosophiekurses startete im Ethikunterricht mit einer Reihe zum Thema AIDS und sexuell übertragbare Infektionskrankheiten. Dazu besuchten Antje Dribbisch, AIDS-Koordinatorin beim Kreisgesundheitsamt, und Hanna Rose von der AIDS-Hilfe im Kreis Soest den Kurs. Dort sprachen sie mt den 17- bis 18-jährigen Schüler_innen.
Am Welt-AIDS-Tag baute die Klasse einen Info-Stand auf, verteilte rote AIDS-Schleifen und sprach mit den Mitschülern. Ihre Erfahrung zeigt, dass bei Jugendlichen immer noch Wissenslücken über AIDS und über die Infektionswege existieren. Beim Aktionstag konnten sie wichtige Informationen weitergeben. Außerdem entstand diesmal die Idee, das Thema noch einmal mit Flüchtlingen aus den internationalen Klassen des Kollegs vertiefend zu behandeln.
"Es ist nach wie vor wichtig, dass die AIDS-Problematik nicht in Vergessenheit gerät und wir auch junge Leute erreichen", erklärt Dr. Ulrich Menges, Vorsitzender der AIDS-Hilfe im Kreis Soest. Er hofft ferner, dass sich über das Engagement am Börde-Berufskollegs junge ehrenamtliche Unterstützer für die AIDS-Hilfe finden, da sich der Verein zunehmend auch der Aufklärung über andere Infektionskrankheiten zuwendet.

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