2017

 

Seit Anfang 1988 beteiligt sich die AIDS-Hilfe im Kreis Soest e.V. an den Aktionen zum Welt-AIDS-Tag, der jährlich am 1. Dezember stattfindet, um auf das Thema HIV/AIDS aufmerksam zu machen. Hierzu zählt vor allem auch die Präsenz auf dem Soester Weihnachtsmarkt, auf dem der AIDS-Hilfe seit mehreren Jahren während des Welt-AIDS-Tages das Aktionshaus zur Verfügung steht. Dort wurden am 1.12. und 2.12.2017 nicht nur Informationen rund um das Thema HIV/AIDS angeboten, sondern auch wieder Holzarbeiten verkauft, die in der JVA Werl gefertigt werden. Darüber hinaus gab es an diesen Tagen einen Adventskalender, dessen Türchen gegen eine kleine Spende geöffnet werden konnten.

So sollte auch in Soest wieder gezeigt werden, wie bedeutend der Abbau von Diskriminierung gegenüber HIV-Positiven ist und wie wichtig ein HIV-Test ist.

Auch der Philosophiekurs des Börde-Berufskollegs hat am Welt-AIDS-Tag 2017 erneut einen Aktionstag in der Schule durchgeführt, an dem über das Thema HIV/AIDS informiert wurde. Im Rahmen dessen wurden Infomaterialien verteilt und Spenden gesammelt. Antje Dribbisch, AIDS-Koordinatorin beim Kreisgesundheitsamt, und Hanna Rose, hauptamtliche Mitarbeiterin der AIDS-Hilfe im Kreis Soest e.V., besuchten hierfür vorab den Philosophiekurs, um die Schüler_innen umfassend über das Thema HIV/AIDS zu informieren.

Wir danken allen Beteiligten und Helfer*innen herzlich für ihr Engagement!

In Deutschland wird die Zahl HIV-Positiver zum Ende des Jahres 2016 auf etwa 88.400 geschätzt. Die Zahl der Neuinfektionen im Jahr 2016 liegt bei etwa 3.100 und ist somit verglichen mit den Zahlen vom Vorjahr recht stabil. Medikamente gewährleisten bei einer Infektion eine beinahe normale Lebenserwartung mit guter Lebensqualität. Damit sich eine HIV-Infektion nicht zum Vollbild AIDS entwickelt, ist eine frühzeitige Diagnose vonnöten, auch, um die Infektion nicht weiterzugeben.
 
Die Diskriminierung HIV-Positiver ist noch immer ein großes Problem, da sie häufig darin resultiert, dass Betroffene ausgegrenzt oder zurückgewiesen werden. Die Gründe für diese Diskriminierung sind oft Vorurteile gegenüber Betroffenen, sowie Unwissenheit oder Angst vor Ansteckung. Ebendiese Diskriminierung sorgt darüber hinaus dafür, dass Menschen, die potenziell HIV-infiziert sind, sich aus Angst vor Ausgrenzung oder dem Ergebnis nicht testen lassen. Dabei kann eine HIV-Infektion heutzutage sehr gut behandelt werden, wenn sie früh genug diagnostiziert wird. Je früher man sich testen lässt, desto eher können schwere Folgeerkrankungen sowie AIDS vermieden werden.
 
Die Kampagne zum Welt-AIDS-Tag 2017 fand unter dem Motto ‚Wir können positiv zusammen leben. Weitersagen!‘ statt und sollte bzw. soll zum einen darauf aufmerksam machen, dass das Zusammenleben von HIV-Positiven, -Negativen und Ungetesteten möglich ist, und zum anderen zeigen, wie wichtig es ist, darüber zu reden. Vorurteile und Ausgrenzung sollen abgebaut werden, denn genau diese können auch krank machen. Die alljährliche Kampagne wird initiiert vom Bundesministerium für Gesundheit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Partnerschaft mit der Deutschen AIDS-Hilfe und der Deutschen AIDS-Stiftung. Auch die Kampagne ‚Kein AIDS für alle! Bis 2020!‘ von der Deutschen AIDS-Hilfe hat das Ziel, Hemmschwellen herabzusetzen, Diskriminierung abzubauen und Menschen zur Testung zu ermutigen.
 
Um eine Ansteckung zu vermeiden, stehen verschiedene Präventionsmethoden zur Verfügung, allen voran das Kondom, sowie unterschiedliche Therapiemöglichkeiten. Wichtig zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang die sogenannte PEP (Postexpositionsprophylaxe), die den Ausbruch einer HIV-Infektion unmittelbar nach einem Risikokontakt verhindern soll, und die PrEP (Präexpositionsprophylaxe), die von HIV-negativen Menschen eingenommen werden kann, um eine Infektion zu vermeiden. Die PrEP ist seit diesem Jahr für ungefähr 50€ pro Monat erhältlich. In der Vergangenheit lagen die Kosten hierfür bei rund 600€ bis 800€ pro Monat. Die Kosten wurden und werden auch zum jetzigen Zeitpunkt nicht von den Krankenkassen übernommen. Durch diese Preissenkung besteht nun eher die Möglichkeit, die PrEP als weitere Schutzmaßnahme vor einer HIV-Infektion ergänzend zum Kondom einzusetzen.

 

 

Heute ist der 1. Dezember, Welt-AIDS-Tag (WAT).

Auch in diesem Jahr stehen wir, heute und Morgen, auf dem Soester Weihnachtsmarkt.

Neben Informationen, netten Gesprächen gibt es an unserem Stand einiges zu gewinnen und den Aids-Teddy 2017 zu erwerben.
6 Euro, die unsere Arbeit mit fast 3000 erreichten Schüler*innen im Kreis Soest durch Präventionsveranstaltungen wertvoll unterstützen.


Wir freuen uns auf ihren Besuch bei uns!

Der 1. Dezember ist der Welt-Aids-Tag, bei dem seit fast 30 Jahren der Kampf gegen HIV im Mittelpunkt steht. Mit verschiedenen Aktionen rund um den Erdball soll daran erinnert werden, dass HIV noch nicht der Vergangenheit angehört.

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Deutschen Aids-Stiftung setzt sich die Deutsche Aids-Hilfe mit einer gemeinsamen Kampagne für Menschen mit HIV ein: Unter dem Motto „Positiv zusammen leben“ soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Menschen täglich Ablehnung erfahren, nur weil sie HIV-positiv sind.

Auch die AIDS-Hilfe im Kreis Soest wird im Rahmen dieses Tages aktiv. Am Freitag und Samstag, 1. und 2. Dezember, stellen sich Hanna Rose als hauptamtliche Mitarbeiterin und ihr Team jeweils von 11 bis 21 Uhr im Aktionshaus auf dem Markt (vor Venezia) vor, informieren über ihre Arbeit, verteilen Broschüren, beraten gegebenenfalls auch, hoffen auf neue ehrenamtliche Mitarbeiter, ganz gleich, in welchem Umfang sie sich einbringen wollen, und verkaufen Holzarbeiten aus der JVA Werl. Dort betreut Rose, von Haus aus Soziologin, Pädagogin und Sexualwissenschaftlerin, HIV-positive Klienten.

Eine dieser Holzarbeiten kommt direkt zum Einsatz: Ein kleiner Adventskalender. Seine Türchen dürfen Kinder gegen eine kleine Spende und erhalten dafür ein kleines Überraschungs-Dankeschön – im Ideallfall ein Exemplar der jährlich wechselnden „Aids-Teddys“ mit der roten Schleife, dem weltweiten Symbol der Solidarität mit HIV-Infizierten und Aids-Kranken.

Außerdem macht die Aids-Hilfe Schule: Ein Philosophiekurs des Börde-Berufskollegs plant einen Projekttag in der Pausenhalle mit Informationen & Co.

 

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