2016

 

Das Aktionshaus zum Welt-AIDS-Tag 2016 war für die AIDS-Hilfe wieder erfolgreich:

An gleich drei Tagen vom 1. bis 3. Dezember 2016 wurde das Team der AIDS-Hilfe im Kreis Soest e.V. wieder tatkräftig unterstützt durch Bördekönigin, Jägerken und ehrenamtliche Helfer. Fleißig wurden Spenden für die AIDS-Hilfe gesammelt und Informationen, Kondome und Solidaritätsschleifen an die Menschen auf dem Soester Weihnachtsmarkt verteilt.

Besonders die Holzarbeiten aus der Arbeitstherapie der JVA Werl und das Glücksrad, bei dem es Kleinigkeiten, Adventskalender und AIDS-Teddys zu gewinnen gab, lockten Groß und Klein an.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Helfern für Ihre Unterstützung!

Schleife zeigen.Der Umgang mit HIV ist in Deutschland häufig von Unsicherheit und Angst geprägt. Die daraus entstehende Diskriminierung von Menschen mit HIV schadet den Betroffenen und hält Menschen vom HIV-Test ab. Information und Beratung bietet die AIDS-Hilfe im Kreis Soest e.V.

Menschen mit HIV werden in Deutschland immer noch diskriminiert. Darauf weist die AIDS-Hilfe Soest im Vorfeld des Welt-AIDS-Tages hin. Rund einem Fünftel der Menschen mit HIV ist schon einmal eine medizinische Behandlung verweigert worden. Bei einem offenen Umgang mit der HIV-Infektion reagiert ein Viertel der Arbeitgeber diskriminierend. „Die Diskriminierung führt oft zu einem niedrigen Selbstwertgefühl, schlimmstenfalls zum Rückzug und zur Isolation. Das ist alles andere als gesundheitsfördernd“, erläutert Hanna Rose, Sexualwissenschaftlerin und hauptamtliche Mitarbeiterin der AIDS-Hilfe im Kreis Soest e.V.
Die Diskriminierung von Menschen mit HIV und der von HIV besonders betroffenen Gruppen hat noch eine weitere problematische Folge: Menschen haben Angst, einen HIV-Test zu machen. Rose führt aus: „Manche fürchten die Folgen eines möglicherweise positiven Testergebnisses und warten lieber ab. Dabei wissen wir heute, dass eine frühzeitige HIV-Therapie einen wirklich großen gesundheitlichen Nutzen für die jeweilige Person hat“.
Die AIDS-Hilfe im Kreis Soest e.V. berät anonym und kostenlos zu allen Fragen rund um HIV. „Bei uns sind alle willkommen: Menschen mit HIV, die beispielsweise im Gesundheitswesen diskriminiert worden sind, Angehörige, aber genauso Arbeitgeber, die unsicher im Umgang mit HIV-positiven Menschen sind“, ergänzt Rose.

Aktionshaus 2016Ende 2015 lebten rund 84.700 Menschen in Deutschland mit HIV. Etwa 3.200 Menschen haben sich in Deutschland 2015 neu mit HIV infiziert, davon ca. 2700 Männer und ca. 500 Frauen. Die Zahlen sind gegenüber den Vorjahren unverändert.
Der Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember erinnert daran: Jeder kann etwas tun, damit HIV-Positive, HIV-Negative und Ungetestete positiv zusammen leben. Jeder kann Solidarität zeigen, wenn Menschen mit HIV diskriminiert werden. Daher lautet das Motto des diesjährigen Welt-AIDS-Tages erneut: Positiv zusammen leben? – Na klar!
Seit 1988 begeht auch die AIDS-Hilfe im Kreis Soest e.V. den Welt-AIDS-Tag. In diesem Jahr steht die AIDS-Hilfe an drei Tagen, Donnerstag, den 01.12. von 11:00 – 20:00 Uhr sowie Freitag, den 02.12. und Samstag, den 03.12.2016 von 11:00 – 21:00 Uhr im Aktionshaus auf dem Soester Weihnachtsmarkt.
Die Soester AIDS-Hilfe bietet – neben Informationen zu ihrer Arbeit – wieder Holzarbeiten an, die in der Arbeitstherapie in der JVA Werl gefertigt wurden. Und natürlich können die diesjährigen AIDS-Hilfe Teddys für 6 € pro Stück am Aktionshaus käuflich erworben werden. Zudem werden wieder Spendensammel-Aktionen stattfinden, bei denen die AIDS-Hilfe auch aus Kirche und Politik bekannte Soester Bürger sowie Jägerken und Bördekönigin unterstützen werden.

Wir freuen uns, wenn auch Sie uns am Aktionshaus besuchen und unterstützen!

 

Der Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember erinnert uns: Jede_r von uns kann etwas tun, damit wir alle – HIV-Positive, HIV-Negative und Ungetestete – positiv zusammen leben. Jede_r kann Solidarität zeigen, wenn Menschen mit HIV diskriminiert werden. Daher lautet das Motto des diesjährigen Welt-AIDS-Tages erneut:

Positiv zusammen leben? – Na klar!

Seit 1988 begeht auch die AIDS-Hilfe im Kreis Soest e.V. den Welt-AIDS-Tag. Wie in der Vergangenheit werden wir auch in diesem Jahr in den Tagen um den 1. Dezember mit verschiedenen Aktionen auf unsere Arbeit aufmerksam machen, damit HIV/AIDS nicht in Vergessenheit gerät. Die nach wie vor steigende Infektionszahl zeigt, dass unsere Arbeit immer noch gebraucht wird.

Uns steht dieses Jahr an drei Tagen, Donnerstag, den 01.12. von 11:00 – 20:00 Uhr sowie Freitag, den 02.12. und Samstag, den 03.12.2016 von 11:00 – 21:00 Uhr, das Aktionshaus auf dem Soester Weihnachtsmarkt zur Verfügung.
Neben Informationen zu unserer Arbeit bieten wir wieder Holzarbeiten an, die in der Arbeitstherapie in der JVA Werl gefertigt wurden. An diesen Tagen werden auch wieder Spendensammel-Aktionen stattfinden. In der Vergangenheit haben uns fleißige ehrenamtliche Helfer_innen unterstützt.

Haben Sie am 01.12, 02.12. oder 03.12. Zeit und Lust, auf dem Soester Weihnachtsmarkt Spenden für die AIDS-Hilfe zu sammeln und/oder uns anderweitig zu unterstützen?

Dann melden Sie bei uns unter
0 29 21 / 28 88 oder info[at]aids-hilfe-soest.de


„Wir können mehr!“ – Unter diesem Motto lud die AIDS-Hilfe im Kreis Soest e.V. am Dienstag, den 27. September 2016 ab 17:30 Uhr, zu einem Workshop in ihre Räumlichkeiten in der Jakobistraße.
Themenschwerpunkte der „Zukunftswerkstatt AIDS-Hilfe im Kreis Soest e.V. 2020“ sollten die zukünftige inhaltliche Ausrichtung, der wachsende Bereich der Flüchtlingsarbeit und das Gewinnen neuer Ehrenamtlicher und Mitglieder für den Verein sein.

Zu Beginn stellte Dr. Ulrich Menges, 1. Vorsitzender der AIDS-Hilfe, eine provokante Frage an die 14 Anwesenden, darunter Gaby Wirz und Gottfried Dunkel (Siehe Foto oben) von der Aidshilfe NRW, die den Workshop leiteten, und Arne Kaiser, Vorsitzender der Aidshilfe NRW:

Warum brauche es noch eine AIDS-Hilfe im Kreis Soest?

Vor Kurzem hat die Europäische Arzneimittelbehörde EMA die Zulassung des HIV-Medikaments Truvada zur vorbeugenden Einnahme (Pre-Expositionsprophylaxe, kurz: PrEP) für Menschen mit hohem HIV-Risiko empfohlen, die Geschlechtsverkehr ohne Kondom haben möchten. Eine HIV-PrEP ist neben der Benutzung von Kondomen und dem Schutz durch Therapie eine weitere Methode zum Schutz vor HIV (nicht vor anderen sexuell übertragbaren Infektionen STI). Die Zulassung durch die EU-Kommission ist mittlerweile unter Auflagen erfolgt und wird im Laufe der nächsten Monate ärztlich verordnet werden können. Da im Jahr 2017/2018 die Patente für Truvada auslaufen, wird sich auch der Preis von momentan 800€ deutlich verringern und als weitere Schutzmöglichkeit mehr und mehr Relevanz erhalten.
Das Thema Flüchtlingsarbeit, so Menges, sei zurzeit sehr gefragt in der Bevölkerung, auch im Kreis Soest gebe es viele Helfer_innen und Unterstützer_innen, allerdings wäre der Bogen zur Arbeit in der Aidsaufklärung in diesem Bereich sehr schwierig zu spannen.
So wäre es laut 1. Vorsitzenden auch schwierig, dauerhaft aktive Ehrenamtliche für die AIDS-Hilfe zu gewinnen und zu halten. In den letzten zehn Jahren sei die Unterstützung sehr schwächelnd gewesen, Mitgliederzahlen wären aber stabil geblieben.

Im Anschluss an die Eröffnung und eine Vorstellungsrunde aller Teilnehmer_innen übernahmen Gaby Wirz und Gottfried Dunkel die Leitung des Workshops und analysierten zunächst den IST-Zustand der Aufgabenbereiche der AIDS-Hilfe:

Insgesamt sechs Säulen machen dabei die Arbeit der AIDS-Hilfe im Kreis Soest aus – Prävention, Beratung, Begleitung, Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit und Kooperationen.

Nach einer kurzen Pause um 19 Uhr ging es an die Entwicklung von Strategien, wie die Arbeit der AIDS-Hilfe in die Öffentlichkeit getragen werden kann. Vorschläge und Maßnahmen waren:

  • Titel der AIDS-Hilfe ergänzen
  • Angebote definieren und entsprechend darstellen (im Internet etc.)
  • Möglichkeiten und Arbeitsbereiche für Ehrenamtliche definieren
  • Kreativität der AIDS-Arbeit betonen (Lernen fürs Leben)
  • Multiplikator_innen-Schulungen (in Kooperation mit anderen Aidshilfen)
  • Flyer in Arztpraxen und sozialen Einrichtungen auslegen
  • Veranstaltungen „mit Spaß“ (Straßenfest etc.)

Für die Beschreibung der Aufgabenbereiche für Ehrenamtliche und die Ergänzung des Offiziellen Vereinsnamens fanden sich bereits Freiwillige, die in einem konkreten Zeitplan bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Jahr 2017 Ergebnisse liefern werden. Längerfristig wird ein Ehrenamtskonzept bis zum 30-jährigen Jubiläum 2018 entwickelt werden. Zudem sollen die Angebote öffentlichkeitswirksam präsentiert werden. Da zwei der drei Vorstandsmitglieder ihr Amt nur noch bis zum Jahr 2018 bekleiden möchten, muss auch diese Problematik in den nächsten zwei Jahren geklärt werden.

Um 20:30 Uhr wurde der Workshop mit positiven Ergebnissen und Eindrücken beendet.

 Kontakt zu uns:

Termine nach Vereinbarung

per Telefon

0 29 21 / 28 88

per SMS

0152 / 01 37 73 00

oder E-Mail

info[at]aids-hilfe-soest.de

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